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Fahrende Leute.
Bruder Waghals.
Swer minne und wiplich grüezen
alsò enpfience
daz si sich muosen scheiden,
swaz du déô riete in beiden
do uf giene
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der morgensterne, wahtær, swic, daàvon
niht gerne sienc.
Wolfram von Eſchenbach.
Blitz und blau Feuer!... des Feindes Stadt
Schau, ſchau, wie die ſich verborſtet hat
Und aufgeknault wie ein Igel!
Spießbürger umſchreiten den Wall und das Tor,
Der Hochgerichtsgalgen ragt drohſam empor,
Schanzpfähle umrammen die Hügel.
Schau, ſchau, Freund Pfefferſack duldet nicht mehr,
Daß wir Männer von Reinhart Zerbrechekopfs Heer
Sein Wackenpflaſter begehen!
Schlupfpförtlein du, an der Münſterpfalz:
Ich landfremdes Brüderlein Wagehals
Möcht' doch mir das Städtlein beſehen ...
Ein Pilgermantel, ein Muſchelhut
Taugt zu viel löblichen Dingen gut,
Man fühlt ſich ſo fromm drin und ſicher ...
. . . Jetzt, heiliger Reineke, ſpende mir Heil!
... Hier bin ich...trag' Roſen von Fericho feil,
Betkränze und Bücher und Tücher. G
Gebruſtſchutzt ſitzen die Schöffen beim Wein,
Sie ſpinnen wohl Kriegsrat und ſpinnen ihn fein,
Wie ſie mich fangen und henken,
Mich und manch andern von waglicher Sitt!...
„Pax Dei vobiscum*! Ihr Herren, ich bitt',
Wollt mir einen Zehrpfennig ſchenken!“
Der Stadtſchultheiß, der kreisrunde Wicht,
Noch flammt ihm die Schmarre im Angeſicht,
* Der Friede Gottes ſei mit euch!
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