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Frau Aventiure.
Und krönt mit Herbſtzeitloſen
Der ſeidnen Locken Kranz.
Herbei, ihr Flinken, Schnellen,
Paart euch den Tanzgeſellen,
Der Umzug hebt ſich an:
Tamburer und Floitierer,
Harfner und Trombonierer
Ziehn uns mit Schall voran.
Merkt wohl, wie ich mich ſpreite,
Und ſchreitet, wie ich ſchreite,
In ſtolzer Kranichsart:
Den Reigenleitſtab ſchwing' ich,
Und wer nicht folgt, den zwing' ich
Mit einem Kuß zur Fahrt.
2.
Zerzauſt von rauhem Winde
Steht unſre alte Linde,
Im Wipfel fahl und kahl:
Wir wollen ſonder Grämen
Mit Tanz den Abſchied nehmen
Von ihr und von dem Tal.
Viel dürres Laub in Haufen
Muß unſer Fuß durchlaufen
Und waten mitten drin.
Wen es nun freut, der rüttelt
Laubſtreu empor und ſchüttelt
Sie auf die Nachbarin!..
Das kniſtert, rauſcht und knattert,
Nun ruft, dieweil es flattert:
„Gefluchet ſei dir, Herbſt,
Der du die Wonne wendeſt
Und unſern Anger ſchändeſt
Und allen Wald entfärbſt!“
Heiei, was für ein Schwirren
Und Durcheinanderirren
In minnewildem Spiel!
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