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Anmerkungen.
Wartburgabſchied. Seite 33.
1 dâ was michel hêrschaft,
wunne unde wirtschaft,
iedoch klagete Eneas
daz ir s wênich dãâã was
die sines gůtes gerden.
H. v. Veldeke, „Eneis“, 13 001 u. ff.
² Der in den ôren siech von ungesühte st,
daz ist min rät, der läaze den hof ze Düringen fri:
wan kumet er dar, deswär er wirt ertoeret.
Ich hän gedrungen unz ich niht mê dringen mac:
ein schar vert üz, diu ander in, naht unde tac:
grôz wunder ist, daz iemen dàâ gehoeret.
der lantgräve ist s gemuot
daz er mit stolzen helden Sine habe vertuot,
der iegeslicher wol ein kenpfe waere.
mir ist sin höhiu fuore kunt:
und gulte ein fuoder guotes wines tůsent pfunt,
da stüend doch niemer ritters becher laere.
Walter von der Vogelweide (herausgegeben von Wackernagel
und Rieger, Gießen 1862, p. 20).
lantgräf von Dürngen Herman
het in ouch lihte ein ors gegebn.
daz kunder wol al sin lebn
halt an sô grözem strite,
swa der gernde kom bezite.
Wolfram von Eſchenbach im „Willehalm“ 417, 22.
Der werde fürste riche
was zu koste swinde:
grôz was sin ingesinde
von knehten unde von mägen,
die sin mit dienste plägen;
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