http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_werke2/0147
Anmerkungen zu S. 33. 147
er -hatte wirtschaft ellen dac.
Der furste ouch hoves dicke plac
daz in di herren suochten
die bi ime ouch geruochten
ze dribene kurze wile.
verre über manige mile
quam im ritterschefte gnuoc,
die alle ir eigen wille truoc,
daz si gerne quämen dar
und äaventre nämen war.
Man suochte den wiganden
üz allen tütschen landen,
Ungere unt Rzen,
Salfen unde Przen,
Denen mit den Winden
sich liezen ouch da vinden;
Beêheime unt Poläâane,
mit gräven di sopäne,
dienstherren unde frien vil,
sSi alle suochten ritterspil,
stechen, justieren,
föresten und durnieren:
wes man zuo ritterschefte gert
des was man alles dâà gewert.
Dä was auch manic hübes man:
des sinen dirre unde der began,
wes man vor herren plegen sol.
der fidelte ůz der mäâzen wol,
der sluoc die drumen, dirre peif,
der ander süeze wise greif
an harpen unde an rotten.
Franzôsen unde Schotten,
Dütsche unde anders ieder man
sin ammet wisen dâ began,
unde irzougen sine kunst:
si suochten garliche alle gunst
der fürsten unde der frien.
Man hörte däâ schalemten:
da schullen die busûúnen,
man sach dâa pauwelnen,
manic keiserlich gezelt
üf geflagen an daz felt,
10*
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_werke2/0147