Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,me-2
Scheffel, Joseph Victor von; Panzer, Friedrich [Hrsg.]
Scheffels Werke (2)
[1919]
Seite: 149
(PDF, 96 MB)
Bibliographische Information
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  (z. B.: IV, 145, xii)



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Anmerkungen zu S. 33 — 356. 149

vol la Régine monstrar
k'ele est si amorouse.
Alavi, alavi, jalous
lassaz nos, lassaz nos
ballar entre nos, entre nos!

2) Ele a fait par tout mandar
non sie, jusqu'à la mar
pucele ni bachelar
que tuit ne vengnent dançar
en la dance joiouse.
Alavi etc. etc.

3) Le reis i vent d'autre part
pir la dance destorbar
que il est en cremetar
que on li vuelle amblar
la Régine Avrillouse.
Alavi etc. etc.

4) Mais por neient li vol far
k'ele n'a soig de viellar
mais d'un légeir bachelar
ki ben sache solaçar
la donne savorouse.
Alavi etc. etc.

5) Li dont la véist dangar
éet son gent cors deportar
ben puist dire de vertar
k'el mont non siè sa par
la Régine joiouse.
Alavi etc. etc.

Mitgeteilt von Leroux de Lincy in P. Lacroix und F. Seré,
le moyen àge et la renaissance, Paris 1851, tom. II. Das graziöſe
Lied, den letzten Dezennien des XII. Fahrhunderts entſtammt,
in der Mundart von Poitou gedichtet, iſt eine jener Tanzweiſen
(von dem ſich Vorwärts- und Zurückbewegen der Gruppen latein.
retroientia, provenzal. retroensa, franzöſ. retrowange genannt
und in Deutſchland als Ridewanz volkstümlich geworden), welche
das uralte Motiv germaniſcher Reigenluſt, den mit Geſang und
ſtrophiſchem Tanz geordneter Scharen unter Vorantritt von
Mummgeſtalten ſich vollziehenden Kampf und Sieg des Früh—
lings über den Winter darſtellen; hier in der höfiſch feineren
Symbolik des Zwiſtes der jungen, lebensfreudigen Maikönigin


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