Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,me-2
Scheffel, Joseph Victor von; Panzer, Friedrich [Hrsg.]
Scheffels Werke (2)
[1919]
Seite: 166
(PDF, 96 MB)
Bibliographische Information
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  (z. B.: IV, 145, xii)



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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/scheffel_werke2/0166
166 Frau Aventiure.

Magnus vom finſtern Grunde. Seite 115.
III. 48
aller hande siden und wiz so der sné
von Zazamanc dem lande „Nibel. lied“ 370.
.. . von Marroch ũz dem lande und ouch von Libyan
die allerbesten siden ... „Nibel. lied“ 372.
Vgl. Fr. 16. § 7. Dig. de publican. 39, 4. species perti-
nentes ad vectigal: .. purpura, item Marocorum lana, fucus,
capilli Indici.

Seite 116.

IV. 4⁴° „Eine pfauenartig ſchillernde Seide, Pfawin genannt,
wurde beſonders in England (London und Sinceſter) gefertigt.
Sie war eine Nachahmung der Pfauenfedern, die nebſt andern
Vögelfedern ſchon zu Karl des Großen Zeit in der Lombardei
von den jungen Stutzern auf Seidenzeug getragen wurden.“
Weinhold, „Die deutſchen Frauen“, S. 424. Bgl. des Bruder
Berthold von Regensburg Ereiferung: „Iuch gnüeget nit daz
iu der almehtige got die wal hât verlän an den cleidern, wellet
ir brn, wellent ir ſie rôt, blà, wiz, grüen, gel, Iwarz. Dar an
genüeget iuch niht. Und dar zuo twinget iuch iuwer gròôze hôh-
fart. Man muoz ez iun zuo fleken zerlniden, hie daz rôte in
daz wize, da daz gelwe in daz grüene; 156 daz gewunden, [06 daz
gestreichet; sò daz gikelveh, sò daz witschen brün; sô hie den
löwen, dort den arn; sô mit pfaewin hüeten, sô mit hüben, s5
mit gürteln. Und alsòô ist sin alsô vil, daz sin nieman zuo ende
komen mag, daz ir durch höhfart erdenket. Hiute erdenket
ir einz, morgen erdenket ir ein anderz. Alle ie einre einen
iteniuwen funt vindet, den müezen ſie danne alle versuochen“.
Wackernagel, „Altdeutſches Leſebuch“ I, 667.

Seite 117.

VI. Am Fohannisabende wurde allenthalben luſtig über
die Sonnenwendefeuer geſprungen, und dabei mußte Met ſein
. .. In frühern Zeiten nahm auch die feine Welt an dieſen
Freudefeuern teil, Fürſten und Könige. Zu Augsburg zündete
1497 in Kaiſer Maximilians Gegenwart die ſchöne Suſanne Neit-
hard das Fohannisfeuer mit einer Fackel und machte dann zu—
erſt den Reigen um die Flamme an Philipps Hand. In einer
Münchner Urkunde von 1401 wird berechnet: ‚umb gras und
knechten, die dy pänk ab dem haus auf den margt trugen an.


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