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Erſtes Stück.
Wie jung Werner in den Schwarzwald einreitet.
410 Auf zum Schwarzwald ſchwingt mein Lied ſich,
Auf zum Feloͤberg, wo das letzte
Häuflein ſeiner Berggetreuen
Trotzig feſt nach Süden ſchauet
Und bewehrt im Tannenharniſch
415 Grenzwacht hält am jungen Rhein.
Sei gegrüßt mir, Waldesfriede!
Seid gegrüßt mir, alte Tannen,
Die ihr oft in euren Schatten
Mich, den Müden, aufgenommen.
420 Rätſelhaft verſchlungen ſenkt ihr
In der Erde Schoß die Wurzeln,
Kraft aus jenen Tiefen ſchöpfend,
Deren Zugang uns verſchloſſen.
Und ihr neidet nicht des flücht'gen
425 Menſchenkindes flüchtig Treiben,
Lächelnd nur, — zur Weihnachtzierde
Schenkt ihr ihm die jungen Sproſſen.
Auch in euren Stämmen lebt ein
Stolzes, ſelbſtbewußtes Leben,
430 Harzig Blut zieht durch die Adern,
Und es wogen die Gedanken
Schwer und langſam auf und nieder.
Oft ſah ich die zähe, klare
Träne eurer Rind' entquellen,
455 Wenn im Forſt ein rauher Axthieb
Frevelnd die Genoſſin fällte;
Oft auch hört' ich eurer Wipfel
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