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Der Trompeter von Säckingen.
Pfalzgraf — haſt die Schlacht verloren!
Sporn' den Gaul und ſuch' das Weite!
O du ſchönſte aller Frauen,
Wie mußt' ich vom Traum erwachen!
Der Pedell kam angeſchritten
Und zitiert mich vor den Rektor:
Grimmig faltete die Stirne,
Grimmig ſchüttelte die Locken,
Grimmig kündete das Urteil
Der Rektor Magnifikus:
‚„Habt ob unbefugtem Blaſen
Und noch unbefugterm Singſang
In der Burg geweihtem Frieden
Stadt und Hochſchul' in drei Tagen
Zu verlaſſen; weitre Strafe
Iſt Euch auf beſondre Fürſprach'
Der Frau Fürſtin nachgeſehen.“
Stadt verlaſſen? wie ein Traum klang's
Und war tatſächliche Wahrheit.
Doch bezahlt' ich, was in ſolchen
Fällen etwas ungewöhnlich,
Vorher noch die Schulden alle,
Und ich ritt am dritten Tage
Aus dem Weichbild und am vierten
Aus den kurpfälzlichen Landen.
Ungekränkt, ob auch die Heimat
Mir den Riegel vorgeſchoben,
Will ſie drum nicht minder lieben;
Die Trompet', des Unheils Werkzeug,
Hängt' ich fröhlich um die Schulter,
Und mir ahnt, ſie ſoll auch wieder
Mir zum Segen fröhlich ſchmettern.
Weiß zwar nicht zur Stund', nach welchem
Ziel mich Roß und Sturm noch tragen,
Doch ich ſchaue nicht zurück.
Friſches Herz und friſches Wagen
Kennt kein Grübeln, kennt kein Zagen,
Und dem Mut'gen hilft das Glück.
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