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133⁰
1335⁵
13⁴⁰
1345
1350
1355
1360
1365
3. Der Fridolinustag. 227
Schaffet unſerm Fiſchfang Segen.“
Und vergeblich warnt' die Ahnfrau:
„Trauet nicht dem Gott der Franken,
Trauet nicht dem König Chlodwig!“
Ja, er traf die rauhen Herzen,
Und ſie lernten ſchwer, doch willig
Fridolini Lehre, wie das
Geben ſeliger als Nehmen,
Dulden mehr als Feind' erſchlagen,
Und wie aller Götter höchſter
Der, der an dem Kreuz geduldet.
Kaum ein Fahr war abgelaufen,
's war Palmſonntag; — niederſtiegen
Rings von allen Bergeshalden
Die Bewohner und der Kahn trug
Sie zur Inſel Fridolini.
Friedlich legten vor der Inſel
Schwert und Schild und Axt ſie nieder,
Und die Kinder brachen fröhlich
Sich die erſten Weidenblüten
And die Veilchen an dem Ufer.
Aus der Klauſe trat geſchmückt im
Prieſterkleide Fridolinus,
Ihm zur Seite die Genoſſen,
Die von fern herüberkamen,
Aus Helvetien Gallus, und vom
Bodenſee Sankt Kolumban;
Und ſie führten zu dem Ufer
HSin die Schar der Neubekehrten,
Und ſie tauften ſie im Namen
Des dreiein'gen Chriſtengottes.
Sie allein kam nicht herunter
Zu des frommen Mannes Inſel,
Sie, die alte trotz'ge Ahnfrau.
Sprach: „Am Abend meines Lebens
Brauch' ich keine neuen Götter,
War zufrieden mit den alten,
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