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Der Trompeter von Säckingen.
Iſt es doch des Alters beſtes
Labſal, wie von hoher Warte
Rückzuſchaun ins ferne Eh'mals.
Und der Greis iſt nie alleine.
Ihn umſchweben langgeſtorbne
Scharen in vergilbten Wämſern,
In altmod'ſchem Prachtgewand.
Doch den Moder tilgt Erinn'rung;
Um die Schädel ſchlingt ſich wieder
Jugendfriſche, alte Schönheit,
Und ſie plaudern von verklungnen
Tagen, und des Greiſen Herz pocht,
Und die Fauſt ballt oft ſich krampfhaft.
Wieder ſchaut er vom Balkone
Grüßend ſie herniederwinken,
Wieder blaſen die Trompeten,
Und der ſchwarze Renner trägt ihn
Wiehernd in das Schlachtenwetter.
Wohlgemut hielt ſo der Freiherr
Der Erinn'rung große Heerſchau,
Und wenn oftmals ſeine Rechte
Jäh zum Humpen fuhr, und einen
Starken Schluck der Alte ſtürzte:
Mocht' ihm wohl ein teures ſchönes
Bildnis vor die Seele treten,
Oft auch ſchien an minder Wertem
Sein Gedächtnis anzuhaften,
Denn, des äußern Grunds entbehrend,
Fuhr zuweil' auf Hiddigeigeis
Rücken ein gewalt'ger Fußtritt,
Und der Kater fand es rätlich,
Seinen Ruhplatz zu verändern.
In den Saal kam leicht geſchritten
Jetzt des Freiherrn holde Tochter,
Margareta, — und beifällig
Nickt'’ der Alte, wie ſie eintrat.
Hiddigeigeis Dulderantlitz
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