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7. Der Ausritt zum Bergſee. 269
Eine zu der andern ſagte:
„Schad', daß er kein Kavalier iſt!“
Steil bergauf zog ſich die Straße,
Und des Tannwalds ſchattig Dunkel
Nahm den Zug itzt auf, doch balde
Glänzte durch die ſchwarzen Stämme
Silbern hell die Flut des Bergſees;
Und ſchon ſchallt' ein frohes Fauchzen
Aufwärts, denn auf näherm Fußſteig
War die junge Schar vom Städtlein
Schon am Ufer angelangt.
Auf der Höhe, wo die Straße
Sich nach andrer Richtung wandte,
Hielten Reiter dann und Wagen.
Pferde und Karoſſe blieben
In der Diener Obhut dort.
Rüſtig durch den Waldesabhang
Schritt der Freiherr in die Tiefe;
Küſtig folgten ihm die Damen,
Von ſamtweichem Mooſe war der
Boden ringsum überſponnen,
Und es war kein fährlich Klettern.
Wo mit ſonnig weitem Rücken
Nach dem See ein Hügel vorſprang,
Lagen Felſenſitze, dorten
Ließ der alte Herr ſich nieder,
Ließen nieder ſich die Damen.
Grüner Bergſee, Tannendunkel,
Seid viel tauſendmal gegrüßet.
Ich auch, der in ſpäten Tagen
Dieſes Lied ſing', freu' mich eurer,
Und ihr habt mich oft erquicket,
Wenn entfliehend aus des Städtleins
Kleinem Kram und kleinem Markte
Mich der Schritt zu euch hinaustrug.
Oftmals ſaß ich auf dem Steinblock,
Den der Tanne wilde Wurzel
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