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Der Trompeter von Säckingen.
Feſt umklammert, zu den Füßen
Wogt' der See in leiſer Strömung;
Waldesſchatten deckt' die Ufer,
Doch inmitten tanzten flimmernd
Auf und ab die Sonnenſtrahlen.
BGeil'ge, große Stille ringsum,
Nur der Waldſpecht pickte einſam
Hämmernd an die Tannenrinden,
Durch das Moos und dürre Blätter
Raſchelte die grüne Eidechſ',
Und ſie hob das kluge AÄuglein
Fragend nach dem fremden Träumer.
Ja, ich hab' auch dort geträumet.
Oft noch, wenn die Nacht herabſtieg,
Saß ich dort, es zog ein Rauſchen
Durch den Schilf, die Waſſerlilien
Hört' ich leis zuſammenflüſtern,
Und es tauchten aus dem Grund die
Seejungfraun, das blaſſe ſchöne
Antlitz glänzt' im Mondenſchein.
Herzerſchütternd, ſinnverwirrend
Schwebte auf der Flut ihr Reigen,
Und ſie winkten mir herüber;
Doch der Tannbaum hielt und warnt' mich:
„Feſtgeblieben auf dem Erdreich!
Haſt im Waſſer nichts zu ſuchen!“
Grüner Bergſee, Tannendunkel,
Schier wehmütig denk' ich eurer.
Bin ſeitdem, ein flücht'ger Wandrer,
Über manchen Berg geſtiegen
Und durch manches Land marſchiert,
Sah des Meeres endlos Fluten,
Hörte die Sirenen ſingen,
Doch noch oft durch die Erinn'rung
Zieht ein Rauſchen, wie vom Bergſee,
Wie von Tannenwipfeln, wie von
Heimat — Liebe — Zugendtraum.
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