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7. Der Ausritt zum Bergſee. 271
Jetzo war ein lautes Treiben,
Rennen, Rufen, Lachen, Scherzen
Unten an dem Seegeſtad'.
Wie ein Feldherr ſtand der ſchlaue
Fiſchfangkund'ge Wirt zum Knopfe
In der Schar der jungen Männer.
Und nach rechts und links erteilt' er
Seine Weiſung, daß gedeihlich
Sie den Fiſchzug nun begännen.
Hinter Felſen lag ein Kahn im
Schilfe, zugedeckt mit Reiſig
Und mit Ketten angeſchloſſen,
Daß ihn nicht ein unberufner
Wilddieb löſ' und mitternächtig
Fiſchend drauf den See befahre.
Den nun zogen ſie herfür aus
Sicherem Verſteck zum Ufer,
Trugen drein das ſchwere Netz dann.
Maſchenreich und gut geſtrickt von
Rauhem Garn war's, — Bleigewichte
Hingen mannigfach dazwiſchen.
Prüften drauf den Kahn, ob nirgends
Leck er ſein mög': der erfand ſich
Etwas morſch zwar, doch ſeetüchtig.
Ihn beſtieg nun mit fünf andern
Wohlgemut der biedre Knopfwirt,
Gab das eine End' des großen
Netzes denen an dem Ufer,
Daß ſie's feſt und ſorgſam hielten,
Und ſie ſtießen nun vom Land ab,
Kräftig rudernd; weit im Halbkreis
Senkten ſie das Netz zum Grund.
Fuhren langſam dann zurücke,
Nach ſich ſchleppend ſtets des Netzes
Schwere Maſſe, daß ohn' Ausweg
Sich die Fiſche drein verfingen;
Sprangen ans Geſtade dann und
Zogen zu ſich her die Garne,
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