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8. Das Konzert im Gartenpavillon. 279
Schüchtern ſich, und ſchüchtern beugte
Er das Knie, nicht wagt' er's, in das
Blaue Aug' hinaufzuſchaun.
Margareta aber huldvoll
Setzt' aufs blonde Haupt den Kranz ihm,
Und mit geiſterhaftem Lichtglanz
Flammte auf die Gruppe jetzt ein
Greller Feuerſchein hernieder.
Von des Herdes Gluten wollt' die
Alte Tann' in Brand geraten,
Leckend züngelten die Flammen
Durch die harzgetränkten Äſte,
Und die Funken flogen kniſternd
Wild empor zum Abendhimmel.
Margareta, Margareta?
War's ein Feuerwerk, das artig
Und galant der Wald abbrannte,
Oder war's die Liebe, die mit
Heller Fackel durch den Wald ſchritt?
Doch der Brand war bald gelöſchet.
Und der Freiherr kommandierte
Jetzt den Rückzug, fröhlich zogen
Fiſcher, Reiter, Edeldamen
Heimwärts in der Abenddämm' rung.
Leis verglimmend flog der letzte
Funke aus den Tannenzweigen
Und verſank im dunkeln Bergſee.
Achtes Stück.
Das Konzert im Gartenpavillon.
In des Herrenhauſes Garten
Stehen mächtige Kaſtanien,
Steht ein zierlich Gartenhäuslein.
Tief zum Rheingrund ſind geſenkt die
Fundamente der Terraſſe,
's iſt ein lauſchig ſtilles Plätzlein:
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