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Der Trompeter von Säcingen.
Ein Einüben, Probehalten,
Unbemerkt vom alten Freiherrn.
Jetzo war der Tag gekommen,
Das Geburtstagsfeſt des Alten.
Mittagtafel hielt er plaudernd
Mit dem vielgelehrten Freunde,
Dem Prälaten von Sankt Blaſien;
Gratulierenshalber war der
Heut zu ihm herabgefahren.
Aber drunten in dem Garten
Ward der Pavillon geſchmückt mit
Kranz und Blumen, aufgepflanzt ſtand
Lang die Reih' der Notenpulte.
Und allmählich kam geſchlichen
Durch die Seitenpfort' vom Rhein her
Des Orcheſters treue Kunſtzunft.
Kam der junge Bürgermeiſter,
Keuchend unter ſeinem ſchweren
Kontrabaß, auf dem ſo oft er
Sich des Amtes Laſt und Unmut,
Sich die Dummheit ſeines Stadtrats
Geigend aus dem Sinne ſtrich.
Kam der feiſte Kapellanus
Mit der Violine, die er
Schrill und gell zu ſpielen wußte,
Gleich als ob des Zölibates
Unbeſtimmtes Sehnſuchtdrängen
Er in Tönen klagen wollte.
Kam, das Waldhorn unterm Arme,
Der Gehilfe vom Renteiamt,
Der, zur Pein des Vorgeſetzten,
Sich die dürre Zahlenarbeit
Und des Subtrahierens Ode
Mit des Waldhorns Klang belebte.
Und auch er kam angeſchritten
In dem dürftig ſchwarzen Rocke,
In dem abgetragnen Hute,
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