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Der Trompeter von Säckingen.
Sprach das Männlein: „Und was ſucht Ihr
Überhaupt in unſerm Tal?“
Sprach jung Werner: „Keinesfalles
Such' ich die Bekanntſchaft ſolcher
Ganz zweckwidrig kleiner Männlein,
Die wie Heuſchrecken im Graſe
Hüpfen und ſo unnütz fragen.“
Sprach das Männlein: „O ſo ſprecht ihr
All', ihr plumpe, rohe Menſchen!
Tappt mit euren groben Füßen,
Daß der Boden drunter zittert,
Und ihr haftet doch nur auf der
Oberfläche gleich den Käfern,
Die in Baumesrinde niſten!
Glaubt, ihr ſeid die Herrn der Erde,
Und wollt nichts von denen wiſſen,
Die in Höhen, die in Tiefen
Still, geräuſchlos, mächtig walten!
O ihr plumpe, rohe Menſchen!
Ihr verſchließt euch hinter Mauern
Und erzieht in eurer Schädel
Treibhaus mühſam ein'ge Pflänzlein,
Nennt ſie Kunſt und Wiſſenſchaft — und
Seid noch ſtolz auf dieſes Unkraut:
Traun, bei Bergkriſtall und Kalkſpat!
Vieles müßt ihr noch erlernen,
Bis das rechte Licht euch aufgeht!“
Sprach jung Werner: „Glück für Euch, daß
Friede heut mir im Gemüt wohnt;
Hätt' ſonſt gute Luſt, zum Dank für
Dieſe Kapuzinerpredigt
Euch am langen grauen Bart dort
An den Stechpalmſtrauch zu knüpfen!
Doch mein Herz iſt heut durchwärmt vom
Sonnenſchein der Liebe, davon
Ihr ſamt Bergkriſtall und Kalkſpat
Keine Ahnung habt; ich möchte
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