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Der Trompeter von Säckingen.
Schüttelt' Werner dann die Rechte, 4860
Schritt hinunter drauf zum Markt.
Klagend zogen aus dem Stifte
Dort die Damen nach dem Münſter:
„Sei uns gnädig, Fridoline!“
Vor der Haustür ſtand der Knopfwirt, 485
Sprach: „Iſt's Zeit ſchon, gnäd'ger Herre,
Daß man Gold und Silber in des
Kellers tiefſte Tiefen gräbt?“
Sprach der Freiherr: „Schämt der Frag' Euch!
Zeit iſt's nur, daß Ihr vom Nagel 4660
Eure Wehr nehmt und zum Tor geht.
Vorwärts, alter Karpfenfiſcher!“
In dem Rathausſaal berieten
Bürgermeiſter ſich und Stadtrat;
Mancher von den weiſen VBätern 4666
Macht' ein bang Geſicht, als wär' der
Jüngſte Tag hereingebrochen;
Manchem fielen ſeine Sünden
Zentnerſchwer aufs Herz, er ſeufzte:
„Schütz' uns Gott vor dieſer Landplag', 4570
Und ich will zeitlebens nie mehr
Geld auf hohe Zinſen leihen,
Waiſengut unrecht verwalten,
Sand in das Gewürze tun.“
Einer hatt' auch ſchon beantragt: 4575
„Schickt dem Bauer Fleiſch und Weines
Eine Lief'rung vor das Tor und
Ein paar Dutzend Golddublonen,
Daß er ſeines Weges zieht;
Die in Waldshut mögen ſehen, 4880
Wie ſie mit ihm fertig werden.“
Zu dem Stadtrat trat der Freiherr:
„Nun, ihr Herrn! glaub' ſchier, ihr hängt die
Köpfe — rüſtig an die Arbeit!
Als der Schwed' vor euern Mauern 485
Lag, ſah's ernſt aus; heut iſt's nur ein
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