Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,me-2
Scheffel, Joseph Victor von; Panzer, Friedrich [Hrsg.]
Scheffels Werke (2)
[1919]
Seite: 474
(PDF, 96 MB)
Bibliographische Information
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  (z. B.: IV, 145, xii)



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474 Junlperus.

ger und Lehensherren aufzuhelfen, an Egloff von Wolffurt ver⸗
kauft, fiel nach oftmaligem Wechſel der Beſitzer ſchließlich durch
Kauf an das Gotteshaus Sankt Blafien und gehört zur Zeit zum
badiſchen Bezirksamt Bonndorf.
Aus den von Tr. Neugart, Cod. diplom. Alem. tom. II.
und Gerbert, hist. nigrae silvae, ſowie von der Zeitſchrift für
Geſchichte des Oberrheins mitgeteilten Urkunden ſind namhaft
zu machen:
1290. Heinrich und Cunrat von Blumenegge, vom Grafen
Egino von Fürſtenberg mit ſieben andern ſeiner Verwandten und
Dienſtleute der Stadt Villingen zu Bürgen eines Sühnbriefes
geſtellt. Graf Egino nennt ſie „ſine Oheime“. Original in Bil⸗
lingen, ſ. Gerbert II, 17 und von Schrekkenſtein, wie kam
die Stadt Villingen vom Haus Fürſtenberg an Hſterreich, Wien
1865. p. 17.
1294. Chunradus de Bluomenegge auf Burg Tannegg im
Albgau, Schirmvogt fankt blaſiſcher Beſitzungen. Zeitſchr. VI,
229. Vermittler in einem Streit zwiſchen dem Abt von Reichenau
und dem Grafen Heinrich von Fürſtenberg, Gerbert II, 18. 1313.
Käufer einer Wein- und Korngilt zu Amoltern. Zeitſchr. XII, 88.
S. dort nota 2.
1316. Herr JFohans von Blumenegge Ritter ſchließt mit ſeines
„Vettern ſeligen ehelicher Wirthin, Frau Elyzabethun, Herrn Cün⸗
rats ſeligen von Blumenegge“ einen Vertrag „umbe daz nuͤwe
guͤt ze Lenzkilch, daz min aigen iſt, daz da hoeret zu der Burg ze
Ura“. Zeitſchr. XII, 228.
1336. Frau Elyzabeth von Byſingen macht eine FJahrzeit-
ſtiftung zu Ehren ihres verſtorbenen Gemahls „Hern Cünrats von
Blumenegge, Herrn zu Lenzkirch“. Zeitſchr. VIII, 120. Neu⸗—
gart II, 432. 341.
1364. Rudolf von Blumenegg, vermählt mit Sophia, des
Freiherrn von Lutold von Krenkingen Tochter. Gerbert II, 18.
1365. Heinrich von Blumenegg verkauft Lenzkirch mit Be—
willigung ſeiner Gattin UÜdelhild, Gräfin von Fürſtenberg, und
ſeiner Söhne an die Schnewlin von Freiburg.
1366 verkauft derſelbe die Herrſchaft Blumenegg an Egloff
von Wolffurt. Mitteilung der Zimmernſchen Chronik, ſ. Bade—
nia II, 26.
Von da ab kommt die Familie auf Gütern im Breisgau, zu
Schliengen uſw. vor. S. Zeitſchr. XVI, 242. XVII, 103. 105.
109. X, 126 u. a.
1405. Dietrich von Blumenegg, Rat des öſterreichiſchen Land—


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