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Scheffel, Joseph Victor von; Panzer, Friedrich [Hrsg.]
Scheffels Werke (2)
[1919]
Seite: 484
(PDF, 96 MB)
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Anmerkungen des Herausgebers.

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Vgl. das Schriftenverzeichnis Bd. 1, S. 407.

Frau Aventinure (S. 5Fff.).

S. 33. Wartburgabſchied. V. 5. Die Beschreibung des Wappens
ist, denke ich, von Herbort von Fritzlar angeregt, den Scheffel nach-
weislich gelesen hat. Dort wird V. 1326f. als Wappen und Fahne
der Griechen, in Wirklichkeit, wie der Herausgeber Fromann bereits
bemerkt hat, das Wappen des Landgrafen Hermann, des Gönners
Herborts, mit den Worten geschildert:

„Do sah er
Einen schilt von lasure,
Dar inne einen lewen glizen
Von roten vnd von wizzen
Vnd eine baniere damite
Harte glich an dem snite
An dem zindate
Als der schilt in varwe hate.“

Eingehende Beschäftigung Scheffels mit dem Wappen der
Wartburg auf Grund einer Abhandlung von Michelsen erhellt aus
den Briefen an A. von Werner S. 5.
V. 21. Das Rosseverschenken stammt aus der in Scheffels An-
merkungen aufgeführten „Willehalm“-Stelle, der Vergleich aber:
Als obs ein Lamm nur wäre aus einem Spruche Walthers von der
Vogelweide, der vom Herzog von sterreich rühmt (in der von
Scheffel gewöhnlich benutzten Ausgabe von Wackernagel-Rieger
15, 22): ors als ob es lember mweren vil maneger dan gefüeret hät.
V. 48. Mit der Verwertung der von Scheffel in den Anmerkungen
verzeichneten „Parzival“-Stelle verflicht sich dem Dichter wieder
die Erinnerung an einen Ausspruch Walthers von der Vogelweide,
der (Wackernagel-Rieger 71, 22) von dem Bogner sagt: in brœhte ei
meister baz ze mœre don tsent snarrenzre.
Die Vorstufe des Gedichtes bietet der „Wartburg-Abschied“ in
Bd. I dieser Ausgabe, S. 370.
S. 37. Chreſtien von Troies. Das von Scheffel übersetzte Ge-
dicht lautet nach dem Abdrucke Wackernagels in dem in Scheffels
A nmerkungen bezeichneten Buche:


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