Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,me-2
Scheffel, Joseph Victor von; Panzer, Friedrich [Hrsg.]
Scheffels Werke (2)
[1919]
Seite: 495
(PDF, 96 MB)
Bibliographische Information
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Deri Trompeter von Säckingen, V. 3839 f. bis 7177ff. — Hugideo, S. 397. 495

V. 5662. Das Stechpalmreis als Liebeszeichen vermutlich nicht
ohne Zusammenhang mit Freiligraths Gedicht „Die Stechpalme“.
V. 6031. Einſam wandle. vel. dazu Lenaus, ‚Herbstentschluß“:
„Einsam wandl' ich meine Straßen..“
V. 6069. Einem Briefe an Emma Heim vom 14. Februar 1852
(vei Boerschel?, S. 82 ff.) fügte Scheffel zwei Strophen ein, in denen
es heißt: '’s iſt alles eitel Schaum und Traum Und der Reſt iſt —
Schweigen.
V. 6230 ff. Dies Nachtlied übernimmt sichtlich Strophenform
und Stimmung von Platens Gedicht „Wie rafft' ich mich auf in der
Nacht, in der Nacht . “, ohne freilich das Drängende seines Vor-
bildes zu erreichen.
V. 6250 ff. Das Gedicht erinnert entfernt an Lenaus Gedicht
„Das Mondlicht“ („Dein gedenkend irr' ich einsem Diesen Strom
entlang *), mehr noch an das erste und letzte der „Schilflieder“.
Auch an das Gedicht „Die Felsenplatte“ kann man sich erinnert
fühlen. Scheffel führt die Schlußstrophe des letzten Schilfliedes in
eĩinem Briefe aus Bruchsal vom 1. Januar 1852 an (bei Kobell II, S. 17).
V. 6304 ff. Vgl. die Schilderung des römischen Karnevals in dem
Briefe an Emma Heim vom 3. 19. Februar 1853 bei Boerschel?, S. 109 ff.
V. 6385. Die Büffelgeschichte nach einem wirklichen Erlebnis;
vgl. die Römische Epistel, Caput V, unten, Bd. 4, S. 323 ff.
V. 6388 ff. Vgl. dazu ebenda Caput IV, 3, Bd. 4, S. 322.
V. 6650 ff. Scheffels Quelle für die Erzählung von Naudäus war
offenbar das Werk von W. H. Grauert: „Christina Königinn von
Schweden und ihr Hof“ (Bonn 1837). Dort ist Bd. 1, S. 439 ff. erzählt,
wie Meibom und Naudeé auf Anstiften des tückischen Bourdelot, Leib-
arztes der Königin, von dieser aufgefordert werden, in Gegenwart des
ganzen Hofes nach Weise der Alten zu singen und zu tanzen. „Aber
Meibom hatte nicht die schönste Stimme, Naudé war über 50 Jahre
alt, steif und ungelenk. Der ganze Hof brach über diese Komödie
in helles Gelächter aus. Naudé ertrug den Schimpf mit französischer
Leichtigkeit: Meibom aber nahm sie mit echt deutscher Derbheit
auf: er gab dem Bourdelot kurz darauf ein paar tüchtige Ohrfeigen.“
V. 7177ff. Zur Lobpreisung der Hausknechte vgl. (neben se
mancher Einzelstelle) die 5. Epistel aus Sackingen, unten, Bd. 4,
S. 251.

Hugideo (S. 395 — 41I).
S. 397. Zur Einleitung: In Papieren Hyazinth Hollands auf
der Hof- und Staatsbibliothek in München, die offenbar Notizen für
seinen Aufsatz über Scheffel im „Jahrbuch“ 1902 enthalten, fand
ich die Bemerkung: „Hugideo entstand gewiß früher, vor dem
Tode seiner Schwester“, was aber freilich nur für den ersten Ent-
wurf gelten könnte.
Zu den Quellennachweisen noch einen kleinen Nachtrag, der


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