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Zur Gestaltung des Textes. 497
S. 431, Z. 17. Der Name des Lehrers Tannastus stammt aus
dem Waltharius; vgl. Bd. 3 dieser Ausgabe, S. 434. .
S. 444, Z. 14. Der französische Gruß in Nachahmung unserer
höfischen Epik, die ähnlich gerne französische Floskeln einmengt
in die deutsche Rede; die vorliegenden Worte sind aus dem „Tristan“
Gottfrieds von Straßburg, V. 16 191 entlehnt: „d, bienvejanz,
gentil Tristan!“
Zur Gestaltung des Textes.
Frau Aventiure (S. 5 — 174).
Zugrunde gelegt ist die im Todesjahre des Dichters erschienene
14. Auflage (Stuttgart, Verlag von Adolf Bonz u. Comp., 1886). Sie
weist aber eine ganze Reihe von Druckfehlern auf, die ich aus der
von Druckfehlern fast völlig freien 1. Ausgabe (Stuttgart, Verlag
der J. B. Metzler'schen Buchhandlung, 1863) verbessert habe. Die
Fälle sind:
31,16 verſenkt! 33,9 wohlgemuth! 34,46 Zum 58 wiedrum
37,13 Lehmann 41,13 Hier 45,37 Wortgefühl] 40 Gänſeſtiel! 48, r5
gegoſſen] So,8 war 54,29 ſolchen! 58,167 Königs (gegen Scheffels
Sprachgebrauch!)] 59,189 Frühlingsgang! 193 ſollſt! 60 Biterolf.
Überschrift: von Akkon] 63,55 zur! s8 Sonntags kleide 64,32 Win-
ternoth 67,3 Er] Es 68,62 Donnershang 69,83 im r100 unſere
72,5r Sch statt Und] 81, 6r am gleichen] 87, 55 Wolfſpieß] 93,23 Ver-⸗
gnügt 26 Geleiten] r100,3 gichtſchäumig! 105,48 Sixtens] 109,26
nihil] 113,45 war nur 119, 139 Wechſlersburſe 122,14 Gaſtner 128
UÜberschrift: Dörpertanzreigen 132,4 vor] 134,13 Muß 174 2Z. 4
von unten Aus.
In Scheffels Anmerkungen habe ich, wie schon in den Leitworten
der Gedichte, die angezogenen Stellen durchweg stillschweigend
nach den angezogenen Werken gebessert und damit kleine Versehen
in den Ziffern wie die zahllosen Versehen in der Rechtschreibung
der mittelhochdeutschen Texte, besonders auch in den Quantitäts-
bezeichnungen, beseitigt. Ich bin mir bewußt, daß ich dabei in sel-
tenen Fällen (z. B. in Anmerkung 2 in der Stelle aus dem Leben
der heil. Elisabeth) einzelnes beseitigt habe, das Scheffel gewollt hat
oder gewollt haben kann; aber hier gab es nur ein Entweder-Oder,
und die genaue Herstellung nach den Vorlagen schien mir mehr im
Sinne des Dichters als die Belassung seiner Versehen. Die Vorlagen
zu den Anmerkungen 4, 12, 18 waren mir nicht zugänglich.
Die 1. Auflage unterscheidet sich von unserem Abdruck, ab-
gesehen von nach Zahl und Art ganz unbedeutenden Druckfehlern,
Scheffel. 11. . 32
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