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476 Ettebard.
eruditissimus etc... Siehe die ganze Geſchichte ſeines Beſuchs
und Verbleibens im Kloſter bei Ekkeh. casus S. Galli, cap. 1.
Pertz II, 78.
1 ... in campanarium S. Galli per gradus ad hoc quidem
nobis paratos ascendere incipit, uti oculis, quia gressu non
licuit, montes camposque circumspiciens, vel sic
animo suo vago satisfaceret. Ekkeh. casus S. Galli c. 3.
Pertz, Mon. II, 99.
u² Den Haken hatte ſie. Kam vor kurzem ein ſchriftgelehrter
Sohn der grünen Erin in die Bücherei des heiligen Gall, ſich ſeines
frommen Vorfahren Werk genau zu beſehen und abzuſchreiben.
Da reichten ſie ihm den in ſchwarzen Samt gebundenen Kodex
des Priscianus und er hub die Arbeit an; bald aber tönte ein ver⸗
haltenes Lachen zu den Bücherbewahrern im großen Saal, und
wie ſie herüberkamen, verdeutſchte ihnen der Rektor von Dublin
die iriſchen Gloſſen zum Latein, wie folgt:
Gottlob es wird ſchon dunkel!
Heiliger Patrik von Armagh, erlöſe mich von der Schreiberei!
O daß mir ein Glas alten Weines zur Seite ſtünde uſw.
Das war Moengals UÜberſetzungswerk!
u Der Wachtelruf ſcheint den Ohren mittelalterlicher Weid-
männer etwas anders geklungen zu haben als heutzutag, denn
das Wort quakkara, womit der Mönch von Sankt Gallen (..gqua-
karas etiam et alia volatilia“ gesta Karoli I, 19, bei Pertz II, 739)
anſtatt des klaſſiſchen coturnix die Wachtel ſelbſt bezeichnet, ſoll
offenbar den Eindruck des Wachtelſchlags wiedergeben. Dieſer
brave Schriftſteller, in welchem die Nachwelt einen Mitbegründer
des Zägerlateins zu verehren hat, mag übrigens den Wachteln
und „dem andern Geflügel“ auf eigenen Weidmannszügen ebenſo
oft nachgezogen ſein als irgendein Autor ſpäterer Tage. In
Gloſſen ſanktgalliſcher Handſchriften wird indes die Wachtel auch
quasquila und quatala benannt. S. Hattemer, Denkmale ꝛc. I,
246 u. a.
4 Nicht ohne Grund. Herr Luitfried drang damals mit ge⸗
zücktem Schwert unter Schmähreden auf den Biſchof ein; nach—
dem ihn ſeine Oheime zurückgehalten und Rates gepflogen, was
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mit dem Gefangenen beginnen, ſtimmte er dafür, ihm entweder
die Augen auszuſtechen oder die rechte Hand abzuhauen. Auf
dem Weg zur Thietpoldsburg zwang man den Kirchenfürſten, et⸗
lichen herbelgelaufenen Schweinehirten die Füße zu küſſen uſw.
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u5. . paratur citissime lavacrum, ut pulvere et lassitudinis
tergeretur sudore. Ekk. IV. casus S. Galli, c. I. Pertz, Mon. II, 86.
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