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Anmerkungen des Dichters. 495

exasperans domi interdum quam secum mansisse multo malle
fecerat. Ekkeh. IV, casus S. Galli, c. 10 bei Pertz, Mon. II, 123.
244 S. Ekkeh. IV, casus S. Galli, c. 3 bei Pertz, Monum. II, 108.
245 Ekkehard verflicht hier ſich und ſeinen Namen mit dem,
was die Sage vom getreuen Eckhart erzählt. S. Grimm, Deutſche
Heldenſage, 141. 190, und Deutſche Mythologie, p. 887.
246 In unſerer alten Sprache wird die feſtlichſte FJahreszeit, wo
die Sonne ihren Gipfel erlangt hat und nun wieder herabſin-
ken muß, Sunnenwende (Solstitium) genannt.“ Grimm, Deutſche
Mythologie, p. 583. Sie trifft mit dem St. Johannistag (24. Juni)
zuſammen; die altherkömmlichen Oſter- und Maifeuer wurden
durch den Einfluß der Kirche auf dieſen Tag verlegt. Man ſprang
durch die Flammen und trieb das VBieh durch zu vermeintlicher
Abwehr von Krankheit und Mißgeſchick.
247 Das Beſtreben einiger Mönche, durch feſtes Schnüren des
faltigen Gewandes eine elegante Taille zu gewinnen, veranlaßte
auf der Synode zu Mont Notre-Dame (972) eine zornſprühende
Ereiferung des Primas. S. Richers Geſchichte III, 37.
248 Sirach 27, 6.
24² Die Kirche der quattro coronati in Rom mit ihren alten
Moſaikfußböden und Malereien aus dem 12. Fahrhundert iſt be—
kannt.
255 Ein Trunk Waſſers war Zeichen der Entſagung. Grimm,
Rechtsaltertümer, 190. Wer einmal in der letzten Stunde ſeines
römiſchen Aufenthaltes zur rauſchenden fontani Trevi geleitet
wurde, um bei Sang und Trank den Scheidetrunk zu trinten,
kennt dieſe Symbolik.
251 BPgl. Zellweger, Geſchichte Appenzells. — Es iſt eine in⸗
tereſſante Aufgabe, die alemanniſche Sprache Appenzells, die auch
ſo, wie ſie heutzutage geſprochen wird, noch mannigfache An—
klänge an das Althochdeutſch aus Notters Labeos Zeiten enthält,
in ihren reichen dialektiſchen Formen und Wendungen zu ver⸗
folgen. Gründliche Anleitung hiezu gibt Titus Tobler, Appen-
zelliſcher Sprachſchatz, Zürich 1837.
2532 Jeremias IX, 1.
2 8%. ecce elongavi fugiens et mansi in solitudine et ex-
spectabam eum, qui me salvum faceret. Vita St. Galli bei Pertz,
Monum. II, 8.
256¾ S. Physiologus, ein Weistum von Tieren und Voöͤgeln; von

40 des aran geslähte, bei Wackernagel, Altdeutſches Leſebuch I, 165.

2568 quantum sub sua cuculla potuit portare
*²88 Es war etwa ſeit dem 8. Jahrhundert in Deutſchland und


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