Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., E 6990,me-4
Scheffel, Joseph Victor von; Panzer, Friedrich [Hrsg.]
Scheffels Werke (4)
[1919]
Seite: 477
(PDF, 113 MB)
Bibliographische Information
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Anmerkungen des Herausgebers.

Reiſebilder (S. 5 — 2r1).

Aus den Rätiſchen Alpen (S. 13— 48)
Die Aufsätze Scheffels erschienen in der „Beilage zur Allgemei-
nen Zeitung“ (s. unten, S. 480), untermischt mit Aufsätzen seines
Wandergenossen Professor Iudwig Häusser. Dieser eröffnete den
Reisebericht in Nr. 283 der „Beilage“ vom 10. Oktober 1851 mit
einem Aufsatz unter der Überscbrift „Über die Oberalp nach Dis-
sentis“, darauf folgte Scheffels erster und zweiter Bericht; in Nr. 289
tritt wieder Häusser auf mit einem Aufsatz „Das Engadin“, dann
folgt Scheffels dritter Aufsatz, den Schluß macht Häusser in Nr. 298
vom 25. Oktober mit einem Aufsatz ohne gesonderte Ü berschrift.
Er schließt mit den Worten: „Noch folgten wir dem Inn eine gute
Strecke, und wenn das Herz meines jugendlichen Freundes den
Kriegsplan hätte machen dürfen, so wäre er mitgezogen bis zur Mün-
dung, bis gen Passau.“ Die Namen der Verfasser sind nicht ge-
nannt, nur unter dem letzten Aufsatz stehen die Buchstaben L. H.,
so daß der ganze Bericht irreführend als Werk Häaussers erscheinen
konnte. Über die Studien Scheffels für diese Aufsätze und die von
ihm benutzten Quellen denke ich an anderem Orte einige Nach-
weisungen zu geben gelegentlich der Veröffentlichung zweier Briefe
Scheffels an Hausser, die sich auf die Vorbereitungen zu dieser Reise
beziehen.
S. 21, Z. 15. Den Nachweis des angezogenen Witzes aus den
„Fliegenden Blättern“ danke ich der Güte meines Freundes, Ober-
bibliothekars Dr. G. Wolff in München. In Bd. 7, Nr. 162, S. 142,
München 1851, steht „Ein Beitrag zur Geschichte der Malerei in
der guten alten Stadt Breslau“. Der Maurergeselle Bruder Wilhelm
aus Breslau erzählt, wie er eine Stube „mit Tolpen und Vergieß-
meinnicht“ bemalt hat, indem er erst mit der flachen Hand in den
„Farbetupp“ tauchte und die Hand an den Wänden abklatschte,
dann ebenso die fünf Finger für die Vergißmeinnicht. Als „der
Herr“, hochbefriedigt von solcher Kunst, ihn aufforderte, ihm noch
einen Engel an die Decke zu malen, habe er einen eben herein-
gekommenen kleinen Judenjungen sich ausziehen heißen, auf der


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