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478 Anmerkungen des Herausgebers.
einen Seite voll Farbe geschmiert, bei den Beinen genommen und
an die Decke geklatscht: „siehste Karle, da war der Engel fertig!“
Aus dem Hauenſteiner Schwarzwald (S. 48— 95).
Diese Aufsatze waren von Scheffel wiederum der „Beilage“ zur
„Allgemeinen Zeitung“ zum Abdruck eingesandt worden; in der
römischen Epistel an den „Engeren“ vom 2. November 1852 erhebt
der Dichter scherzhafte Beschwerde über den Nichtabdruck dieser
seiner, „Historia nigrae silvae“ durch die „Augsburger“ (oben, S. 299).
Durch Julius Brauns Vermittelung erschienen sie dann im April 185 3
im gleichfalls Cottaschen „Morgenblatt“.
S. 48, Z. 23. Die angezogene Lurleisage findet man bei A. Schrei-
ber, Sagen aus den Rheingegenden, dem Schwarzwald und den Vo-
gèsen, 3. Aufl., S. 56 ff. (Frankfurt 1848).
Ein Tag am Quell von Vaueluſe (S. 144— r182).
S. 154, Z. 14. Die Jahreszahl 1736 beruht auf einem Irrtum;
des ‚‚Neu-vermehrten Historisch- und Geographischen Allgemeinen
Lexicons“ „3. Theil“, der S. 864 die angezogene Stelle enthält, ist
Basel 1726 erschienen (eine 2. Auflage erschien 1729, eine dritte
1742). In dem Z. 21 angeführten „Leipziger Konverſationslexikon“
sollte man Brockhaus vermuten; in den vor Scheffels Aufsatz er-
schienenen Auflagen, die ich einsehen konnte, habe ich wohl der
angezogenen geistesverwandte Außerungen, nicht aber jene selbst
gefunden. Georg Wolff weist mir noch vier weitere „Konversations-
I exica“ nach, die zwischen 1833 und 1852 in Leipzig bei Reichen-
bach, Brüggemann, Wigand und Kollmann (EHerausg.: O. L. B.
Wolff) erschienen sind, die ich leider nicht einsehen kann. Mit dem
S. 156, Z. 2 angezogenen Handbuch der römiſchen Literatur ist, wie
gleichfalls Georg Wolff mir nachweist, G. Bernhardys „Grundriß
der römischen Litteratur“ gemeint (vgl. dort Kap. IV, § 18); die
Halliſche Enzyklopädie ist Ersch und Grubers „Allgemeine Encyclo-
padie der Wissenschaften und Künste“, die in Theil 19 der 3. Section
(Leipzig 1844) einen sehr eingehenden Aufsatz über Petrarca bringt.
Epiſteln (S. 213— 476).
Säckinger Epiſteln (S. 215 — 275).
S. 215. Über die,„Säckinger Episteln“ als Vorstufen des „Trom-
peters“ vgl. unsere Anmerkungen zum „Trompeter“, Bd. 2 dieser
Ausgabe, S. 492 ff.
Ein Bericht aus der Schweiz (S. 275 — 285).
S. 279, Z. 29. Unter den Schriften Hugo von Mohls, den die
Fußnote anzieht, findet sich allerdings, wie Herr Kollege Möbius
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