Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., TM 71/57-1,1 und TM 88/5735-1,1
Schreiber, Heinrich [Hrsg.]
Urkundenbuch der Stadt Freiburg im Breisgau (Bd. 1, Abth. 1)
1828
Seite: 197
(PDF, 43 MB)
Bibliographische Information
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  (z. B.: IV, 145, xii)



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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schreiber1828a/0213
— 197 —

der inen iemer ſchaden getetin, lüzzel oder vil, daſ wir den
von Friburg dar zuo ſüllen helfen vnd raten, mit libe vnd
mit guote, ane alle geuerde. Enthielti ooch ieman die vor⸗
genanten gebruodere Heinrichen Colmannen vnd Wil⸗
lehelmen oder ir dewedern, wider den ſüllen wir ovch den
vorgenanten von Friburg beholfen ſin, alſe wider die vor—
genanten gebruodere. Diſ vorgenante ding ſollen wir tvon
mit vnſerm koſten ane alle geuerde, inwendig vierzehen ta⸗
gen den nehſten nach der manunge, ſo wir von den von Fri⸗
burg oder von irem botten dar vmbe gemant werden, ane
alle geuerde. Wir graue Volrich herre von Pfirte ha⸗
ben ooch gelobet den vorgenanten von Friburg, daſ wir
wer ſüllen ſin, daſ Heinrich von Rapoltſteine ſich bin—
den ſol gegen den von Friburg, alleſ deſ wir vns gebunden
haben, alſe da vor geſchriben ſtat. Vnd ſwaſ da vor geſchriben
ſtat, daſ haben wir die vorgenanten alle geſworn ſtete ze
habende, geſtabete eide ze den heiligen, ane alle geuerde. Har
über ze einem vrkünde, vnd daſ diſ vorgeſchriben ding alleſ
war vnd ſtete belibe, ſo han wir vonſer aller ingeſigele ge⸗
henket an diſen gegenwertigen brief. Diſ geſchach, vnd wart
dirre brief gegeben ze Friburg in Briſgöwe, in dem iare,
do man zalte von gottes gebürte, drüzehen hundert iar vnd
vierzehen iar, an dem nehſten ciſtage vor ſante Michelſ tage.

Sämmtliche Siegel ſind wohl erhalten.

XCI.

Endingen nimmt von den Freiburgern kein
Umgeld.

28. September 1314.)

Auen die diſen brief ſehent oder hörent leſen, künden wir
der ſchultheiſſe, der rat, und die burger und dü— gemeinde
gemeinliche von Endingen, daſ wir haben gelobet und


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