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DCXXXII und DCXXXIII.
Zuſatz nach Rheinfelden.
(24. Juli 1449 und 8. April 1450.)
Albrecht von gots gnaden, Hertzog
ze Oeſterreich, ze Steir ꝛc.
Erbern ond getrewen lieben. Als wir nu die ſtat Rein⸗
felden wider zu vnſern hannden haben pracht, iſt vaſt not⸗
durftig, das wir die voran zu dem erſten verſehen vnd de⸗
ſter pas beſetzen, daz vns, vnſern lannden vnd leuten nicht
großer ſchaden davon auferſtee. Alſo bitten wir ew mit
ſunderm ernſt, daz ir vns vier fußknecht auf ain halbs iar
in ewerem koſten vnd zerung daſelbſthin gen Reinfelden
beſtellet, wan wir desgeleichen ze tun ander vnſer ſtett auch
gepeten haben, vnd haben gut vertrawn, ir ſlahet das nicht
ab, vnd betrachtet darin den gemainen nutz, der lannd vnd
leuten daraus entſpringen mag, nachdem vnd die leut daſelbs
nu vaſt verhelliget vnd ſolhs zuſatz nach gelegenheit aller ſa⸗
chen wol notdurfftig ſind. Daran tut ir vns ain ſunder ge⸗
uallen, das wir gnediklich gen ew erkennen wellen. Geben
zu Fryburg im Brißgew an ſand Jacobs abent. Anno
Domini XLVIIII.
Dominus Dux in consilio.
Den erbern vnſern getrewen lieben, unſerm bur⸗
germeiſter und rate zu Fryburg im Brißgew.
Albrecht von gots gnaden, Hertzog
ze Oeſterreich, ze Steir ic.
Erbern weiſen getrewen lieben. Wir bitten und begern
an ew mit vleiß vnd ernſt, das ir die fußknecht die ir bißher zu
Reinfelden nach unſerm begern gehabt und verſoldet haben,
noch ain oder zwen monat ond nicht lenger daſelbs zu beleiben
beſtellen, vnd darnach gnug tun wellet als ir vor haben getan.
In der zeyt vermaynen wir daſſelb ſioß ſelbs nach notdurfft zu
Schreibers Urk. Buch. II. Bd. 28
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