Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 4557,bm-1
Schreiber, Heinrich [Hrsg.]
Urkundenbuch der Stadt Freiburg im Breisgau (Der deutsche Bauernkrieg : 1524)
1863
Seite: 8
(PDF, 49 MB)
Bibliographische Information
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Freiburg und der Oberrhein

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schreiber1863a/0039
8’

wegen mit dem beſten Hilff und Rat mitteilen und ſie kainswegs
verlaßen. Geben in unſer Statt Wien am 3ten Tag des Monats

Auguſti Anno im 24. L

VIII. Derſelbe an Denſelben.
(3. Auguſt 1524.)

Wa haben aber ein Schreiben von Euch, des Datum ſtet den
26. tag July, mit Abſchrift unſers Statthalters und Räte zu Enſis⸗
heim und Veiten Suters Schreiben empfangen, und aus demſelben
Gelegenheit der Läuf und Empörung in der Luttriſchen Sachen zum
Teil vernomen. Dieweil wir uns dann endtlich entſchloſſen haben,
die Grafen von Lupfen mit zimlicher und gebürlicher Hilff nit zu ver⸗
laßen, wie Ihr aus beyliegendem unſerm Schreiben vernemen werdet,
ſo iſt unſer Bevelh, wo die gütlich Handlung, welche zwiſchen bemel⸗
tem Grafen und ſeinen Unterthanen in die Landgrafſchaft Stülingen
gehörig, vetzo zu Tengen zerſchlagen, und die Graffen, wie ſie ſich
dann beworben und darnach gericht haben, mit der That gegen den⸗
ſelben ihrn Unterthanen handeln würden; daz Ihr dann bey obgemel⸗
ter unſer vordern Regierung verordnet, daß ſie bemelten Grafen
zimlich und gebürlich Hilff mitteiln, dardurch daz Übel geſtraft und
verhüt werde, daß ſich hinfür andere Unterthanen gegen ihr Obrigkeit
nit dermaßen erzeigen und empörn. Solten ſich aber diſe und die vor⸗
ergangen Handlungen weitter und großer Empörung zutragen, die
Gott nach ſeinem Willen lang verhüten wolle; ſo habt Ihr aus un⸗
ſerm vorigen Schreiben unſer Willen und Gemüt wie ſich unſer Statt⸗
halter Rudolf Graf zu Sultz halten und was Ihr fürnemen ſolt,
genugſamlich verſtanden. Darauf wir uns referiren und verſehen
wollen. Ihr werdet zu Abwendung ſolher und dergleichen Empörung
in unſerm Abweſen das beſt und nutzeſt, wie Ihr dann bißher mit
gutem Fleiß gethan habt, fürnemen und handlen ꝛc. Datum Wien
am 3. . Tag Auguſti Anno 24.

Wͤͤʒ-


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schreiber1863a/0039