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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schreiber1864a/0144
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wie man denn in Artikelweis wohl hören wird, jez unnoth zu ſchrei⸗
ben. Jo doch über unſer Rechterbieten, ſo hat doch Herr Jerg Truch⸗
ſeß, Eures Fürſten und Durchlauchtigkeit ein Hauptmann, des Bunds
oberſter Feldhauptmann, ein offentlichen Feindsbrief zugeſchickt gen
Stüßlingen im Hegew, darauf wir mit eim andern Haufen gegen ihn
zu Feld liegen ꝛc. Wir werden nicht feiren, land wir Euch wiſſen,
begehren auch weiter ein geſchriftlich Antwort, ilends bei Eurem die⸗
ſem Stadtbotten. Wo das nicht geſchicht, wiſſen wir Euch nicht vor
Schaden zu ſeind. Dato zu Kilchzarten um 4 Uhr. Datum auf
Montag nach dem Sontag Cantate An. 25.

Evangely
Evangely Hoptlüt und Volk des Huffen ab
Evangely dem Schwarzwald.

Günſtig Herren. Es iſt unſer Bitt, ſchicken uns bei Eurem
Stattboten zwei Bücher Papier um unſer Geld, wir hant Euch heut
auch Salz zugeſchickt um Euer Geld.
Betrachten Euer Schaden, auch das billig Fürnehmen ꝛc.
An Rath und Gemeind der Stadt Freiburg ſammt
und ſonders zu Handen.

CCXXXIV. Billingen an Freiburg.

(15. Mai 1525.)

—.— — —; —

Usr diſe Stund iſt von den unſern, ſo bym Pundt ligen, harin ligend
Schriben zukomen. Darin ihr vernemen werden, daß der allmächtig
Gott dem Pundt abermals wider die uffrierigen Paurn Glück und
Syg verlyhen. Ihr mügt ouch ſolchem kreftigklich Globen geben,
dann der Pote, ſo uns den Brief gebracht, iſt mit und by ſolcher
Handlung geweſen,, Haben wir Euch für tröſtliche nüwe Zytung nit
verhalten. Darumb wüllen mannlich und unerſchrocken ſein, und was
ihr Wiſſen hapt, ouch wie es jetzo und fürter umb Euch ſtand, uns
ſo Tag ſo Nacht wiſſen laußen. Damit was Cuch troſtlich, früntlich
und lieb iſt, wiſſet uns allzyt willig. Datum Montag nach Cantate
An. 25 umb 2 Uhr nach Mittag.


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