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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/spemann1924/0032
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H. Spemann und Hilde Mangold: Über Induktion

Iniplantat ist in seiner ganzen Länge im Zusammenhang geblieben
(Abb. 23—25).

Alle übrigen, nicht von eristatus-Zellen gebildeten Teile des sekundären
Embryo sind zweifellos vom Organisator im taeniatus-Material
induziert worden.

Abb. 25. Um 132b. Querschnitt durch die sekundären Achsenorgane, kurz vor dem sekundären
Schwänzchen (vgl. Abb. 21). Implantat (hell) im Boden des sekundären Medullarrohrs, als Chorda %

und im linken sekundären Urwirbel. 100 X-

In diesem Falle haben also die beiden Embryonalanlagen nur so
weit interferiert, daß auf der innenständigen Seite einige ihrer Organanlagen
etwas stärker entwickel sind und daß ihre Vornierengänge
hier miteinander zusammenhängen. Im übrigen ist die induzierte
Embryonalanlage ganz selbständig; das ist wohl eine Hauptbedingung
für ihre vollkommene Ausbildung.

III. Diskussion der Ergebnisse.

1. Herkunft und prospektive Bedeutung des Organisators und Ort seiner

Implantation.

Der Organisator wurde in den geschilderten Experimenten immer
einem eristatus-Keim entnommen und einem Keim von taeniatus, in
einem Falle einem solchen von alpestris, eingesetzt. Diese Kombination
hat sich bewährt; die pigmentlosen er istatus-Zellen lassen sich noch
lange von den pigmentierten taeniatus- oder alpestris-Zellen deutlich


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