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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/staelin1856-3/0708
688 K. 54. Grafen von Montfort.

J. 1394 wurde Bludenz mit dem Thal Montavon (S. 359) und
in den Jahren 1395 und 1405 das Rheinthal an Oeſterreich
überlaſſen. Dem letzten der Grafen von Werdenberg-Heiligenberg,
Hugo, Landvogt in Oberſchwaben (S. 381), welcher im J. 1428
ſtarb, war nur wenig Gut in Graubündten übrig geblieben, nicht
einmal mehr die Grafſchaft Heiligenberg, welche ihm zu Leid ſein
Oheim, Graf Albrecht, ſchon im J. 1413 an den Herzog Fried—
rich von Oeſterreich verkauft hatte (S. 401), auf deren Beſitz
aber, freilich nicht ohne Mühe, der Graf Johann zu Trochtelfingen—
Sigmaringen von der Werdenbergiſchen Linie weißer Fahne doch
noch Erbanſprüche durchſetzte.

Hugon⸗
Hugo. b
Hugo. 4 Heinrich4 Albrecht
3 Chorherr z. Con⸗ zu Heiligenberg ſ
ſtanz. l
Albrechtsg
† um 1370.
— rrrrrrrrnrre.. —,— — — ee rrnn 4
Hugo Albrecht Heinrich Albrecht
† 1339. † um 1418. † 1392. † 1414.
Rrudolf h Heinrich Hugo
† um 1419. † 1399. † 1428 ver letzte

dieſer Linie.

a. Gemahlin Mechthild T. Walthers von Vatz, Wittwe Gr. Rudolfs von
Raprechtsweiler. Kopp Geſch. der eidgen. Bünde 2²½, 344. 347. 348. bd. Ge⸗
mahlin Ofmei T. Friedrichs Gr. v. Ortenburg. Kopp a. a. O. 2 , 733. c. Ge⸗
mahlin Anna v. Wildenberg, ſtarb kinderlos. Wegelin Die Regeſten von Pfävers
Nr. 134. 182. d. S. 138. e. S. 159. f. S. 162. 172. g. Graf
Albrecht, deſſen Sohn Albrecht, in Urkunde K. Ludwigs vom 20. Jan. 1331.
. S. 390. — Zum Ganzen orgl. die Darſtellung bei Fickler das Schloß Heiligen-
berg 131—146.

Weiße Fahne.
Der Stamm dieſer Grafen von Werdenberg, genannt „von
Sargans,“ wurde auf Sargans, Vaduz und Sonnenberg abge—
theilt. Ein im J. 1503 abſterbender Aſt hatte blos obere, jetzt
ſchweizeriſche und vorarlbergiſche Beſitzungen; für den ſchwäbiſchen
Kreis und das jetzige Wirtemberg hatte Bedeutung nur die hier auf⸗
geführte Linie, deren Stifter Graf Rudolf durch ſeine Heirat mit der
Markgräfin Adelheid von Burgau (S. 656) die Herrſchaft Alpeck
nebſt Langenau, ſeinen Hauptbeſitz, erhielt. Der Graf Heinrich,
Rudolfs Sohn, oberſchwäbiſcher Landvogt (S. 173), erhielt für
die Ausſteuer ſeiner Gemahlin die Stadt Trochtelfingen mit Leuten


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