Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 7343-4
Thommen, Rudolf [Hrsg.]
Urkunden zur Schweizer Geschichte aus österreichischen Archiven (Vierter Band): 1440 - 1479
Basel, 1932
Seite: 407
(PDF, 92 MB)
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/thommen1932/0421
407

genaigt sin mit güttem willen, zudem ich des und alles gütten minem genedigen
herren und den synen schuldig byn. Und hab sölichs mit flis an die minen pracht
und kan nit änderst verstan dan ain gütten willen. Doch haben sy etwas an üch
und ander mines genedigen herren rette pracht zu Mayenveld, darin gütte genedige

5 antwirt inen worden sy, als in min amman von Jonaz gesagt hab. Der verstentnus
halb haben sy iez ze mal nit witter in bevelch von den iren. Doch so welle sy
on zwiffel sin, diewil min obgenanter genediger herr so genedig mit genaden und
gütter nachpurschaft gegen mir und den minen genaigt ist, das sy im widerumb ain
gütten ruggen und nach irem vermügen ouch gütte nachpurschafft halten und

10 bewissen wellen, das zemal nit witter verstentnus und anders notdürftig sy.
Doch so wellen sy üch ouch etwas verschribung oder antwirt tün, darin ir ir may-
nung villicht ouch vernemen werdent etc. Geben an mit • • chena) vor letare
anno clomini lxxiii.

Original, Papier, in Paket 1455/94 in Wien. — Das rote Verschlussiegel ist zerstört.

Herzog Sigmund, der seinem Rat Georg Rottenstein sein slozz Trasp in pflegwise
ingegeben hat, weist ihm als Burghut jährlich 110 Mk. Berner und 100 stär rogken
an, die ihm gegeben sullen werden mitsambt den nutzen rennten gülten dinsten
und eehaften, nicht davon außgenomen . . ., wie die von alter zü dem bemelten

20 sloss gehört haben, der er sich auch an den gewonlichen Zinsen gulten Vellen
pennen und pussen von des Herzogs leuten daselbs benuegen sol lassen und sy
darüber an des Herzogs willen nit dringen noch beschwären. Ausserdem hat der
Herzog ihm die aus einer Landabtretung herrührende Schuld von ximc gülden Rh.
auf das . . . sloss Trasp . . . geslagen und wird in oder sein erben davon nit ent-

25 setzen noch die obgemelt burkhut mindern oder abprechen, sy dem Herzog auch
des abzutretten nit schuldig sein sullen, bevor sie diese 1400 fl. erhallen haben.
Nach erfolgler Zahlung sullen sy . . . das bemelt sloss auf Verlangen mitsambt
allem zeug varender habe und andern, so in damit ingeantwurt ist oder wirdet,
abtreten ... an alles verziehen . . . Rotenstain und sein erben sullen auch dem

30 Herzog, dessen erben und nachkomen das bemelt slozz offen halden zu allen seinen
notdurfften, ihn und seine Leute auf Verlangen darynn und daraus lassen und
darinn enthalden wider menigklich niemand außgenomen, doch in des Herzogs
selbs kosten und zerung und an irn merklichen schaden . . . Insprugk an sambstag
vor dem suntag iubilate anno domini etc. lxxiii0.

35 Abschrift a. d. 16. Jh. im Liber fragmentorum 5, 483V in Innsbruck.
*Lichnowsky 7, n° 1679.

Diethrich von Rumlang zü Gütemburg ritter, des Herzogs Sigmund land-
vogt im Brisgöw, der uff hüt dato diß brieffs im namen des Herzogs mit andern

" 437.

Innsbruck 1473 Mai 8.

438.

— 1473 Juli 24.

40

a) Loch im Papier.


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