Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 465
Gesellschaft für Beförderung der Geschichts-, Altertums- und Volkskunde von Freiburg, dem Breisgau und den Angrenzenden Landschaften [Hrsg.]
Zeitschrift der Gesellschaft für Beförderung der Geschichts-, Altertums- und Volkskunde von Freiburg, dem Breisgau und den Angrenzenden Landschaften
14.1898
Seite: 255
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26. Oktober.

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weiter, als bis in den halben Graben mit seinen Gallerien
kommen mögen, die Breche aber liegt aller Orten völlig824.
Wir haben in der Tenaille und dem attaquirten halben
Mond allein 54 Blessirte bekommen, wovon 3 und darunter
ein Lieutenant gestorben 826; auf beiden Bastions aber nur
2 Todte und 12 Blessirte, wiewohlen die Zahl bis auf die
Nacht noch umb ein zimbliches wird vermehrt werden.

Ersatz des
abgehenden Gewehrs.

Diesen Morgen gebe dem Zeüg-
Lieutenant Ordre, die vor etlichen
Tagen eingegebene 147 untaugliche und 287 ganz und gar
abgängige Feuergewehr löblicher Bataillons, zusammen
434 Stuck, aus dem Zeug-Haus, halb mit Flinten und halb
mit Mousqueten, auf dero Anmelden wieder zu ersetzen.

Auf beschehenes Anbringen von Herrn Obrist Baron
Ketteier, Herrn Obrist-Lieutenant v. Bettendorf und
Herrn Obrist-Wachtmeister v. Löwen, in Presenz Herrn
GWM. Baron von Wachtendonk und mir, dass der Obrist
Hanstein auf den Untern Schloss sich verlauten lasse,
welcher Gestalten er bei einer Ketraite aus der Stadt die
Schnecken spöhren und nicht mehr Mannschaft auf sein
Schloss als ihm convenable, nehmen wölle, es seie dann
Sache, ich lade diesfahls alle Verantwortung schriftlich auf
mich, ergeht folgendes an ihn:

Ordre an Herrn Obrist v. Hanstein.

Demnach vernehmen muess, dass derselbe
sich ein und anderen einem in

Ordre an Herrn Obr.
v. Hanstein.

meiner Subordination stehenden Commandanten ganz ungebührlich
und übel anständiger Reden gestrigen Tages

824 Die Ueberlinger Handschrift berichtet Blatt 29 in Betreff
der Beleuchtung der Breschen, dass es so hell wie bei Tage war.
Wegen der feindlichen Arbeiten am 26. siehe Note 336.

825 In der Ueberlinger Handschrift, Blatt 29, heisst es „hinter"
der Tenaille, woraus man auch schliessen könnte, dass hier die Courtine


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