Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 465
Gesellschaft für Beförderung der Geschichts-, Altertums- und Volkskunde von Freiburg, dem Breisgau und den Angrenzenden Landschaften [Hrsg.]
Zeitschrift der Gesellschaft für Beförderung der Geschichts-, Altertums- und Volkskunde von Freiburg, dem Breisgau und den Angrenzenden Landschaften
16.1900
Seite: 111
(PDF, 60 MB)
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zgb1900/0121
Zur Geschichte des Freiburger Buchhandels im 15. Jahrh. Hl

gewerb mit fürung zollen, gleiten und usserthalb Friburg zerungen
oder sust gat gewins vor hand sin wird, der sol in zwen glich teil
zerlegt und unser yedem ein teil werden. Und ob wir beid oder
unser einer mer houptgut in disen gewerb legen wollten, das mag
yeder uf die jar rechnung tun und sust nit. Darnach sol yedem
von solichem sinem nuw ingelegten houptgut sovil gewins werden
als sich davon nach markzal gepürt. Ich obgenanter Hans Herlin
sol und wil ouch eberftrt zit gemelter gattung halb mit keinem andern
gemeinschaft haben, sunder mich Brißwercks und andrer, so bald
ich mag, entschahen. Ich sol und wil ouch fürterhin all messen
Bernharten Büchenbach oigen und zoigen, waruf diser gewerb stand
und alle sin gestalt erberlich und ungeverlich. Uns beidersit sol
ouch sust keinerlei hantierung dann allein diser gewerb der bücher,
sovil von obberürtem und anderm houptgut, so wir verrer in ebe-
stimpter form zesammen legten darrürt, binden noch in gemeinschaft
heften, und aller nutz, der von den gemelten houptgut und
war geschafft wird, sol uns beiden in obbestimpter gestalt dienen.
Und nach verschinung gemelter vier jaren oder anderer rechtlicher
endung diser gesellschaft, so wir teilung tun werdent, sollend vorab
mir Bernharten Bychenbach oder minen erben die obbernrten vierhundert
guldin in gold und sust keiner andern werschaft houptgut
und darzii was ich witer ingelegt hett, volgen und vorab werden.
Und ob ich Hans Herlin für mich selbst ouch üt inlegt, das solt
mir ouch in derselben gestalt in solicher teilung volgen. Und vom
überpurs, so noch dannan war, barschaft oder schulden, die in
gemeinem costen ervordert und inbracht werden sollen, vor hand sin
wirt, sol aber der cost, wie ob lut, abgezogen und das übrig in
zwen glich teil zerlegt und unser yedem ein teil werden und ge-
dihen. Wurd aber nach min Hans Herlins gutem und getrüwem
fliß an gemeltem houptgiit oder an den büchern, darus erkouft oder
gestochen, oder an schulden einich schad und Verlust zun, davor gott
sie, wievil sich dann desselben Schadens träf, der sol an obberiirten
vierhundert guldin houptgut unser yedem umb zweihundert guldin
zeverlust zugestanden sin. Aber was usserthalb den gemelten vierhundert
guldin yeder ingelegt hett, das sol im verlorn sin nach markzal
. Und ob also der vierhundert guldin halb vor und ee ich Hans
Herlin davon gewin empfangen hett, on min schuld verlust zustünd,
so sol derselb verlust allein Bernharten Rychenbach antreffen; stund
er aber zu nach empfahung gewins, so solt der halb verlust, wie ob
lut, mir züvallen. Wurden wir ouch in diser gemeinschaft einich


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