Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 465
Gesellschaft für Beförderung der Geschichts-, Altertums- und Volkskunde von Freiburg, dem Breisgau und den Angrenzenden Landschaften [Hrsg.]
Zeitschrift der Gesellschaft für Beförderung der Geschichts-, Altertums- und Volkskunde von Freiburg, dem Breisgau und den Angrenzenden Landschaften
16.1900
Seite: 205
(PDF, 60 MB)
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Karl Heinrich Frhr. von Fahnenberg

205

andern. Reformation (was sind wol die Ursachen, dass dieselbe
auf dem Walde so geringe Fortsehritte gemacht hat?).
Zustände des Landmanns. Bäuerliche und Gemeinde-Verhältnisse
. (Welche Beschaffenheit hat es mit den alten Ein-
nungsgenossen ? Sind sie gleichbedeutend mit den Markgenossen
in Westphalen?) — Aelteste landständische Verfassung
— im Breisgau, 14(50, in Württemberg, 1482.
— Wiedertäufer, Hexenprozesse, Geißelbrüder (Flagellanten),
Schilderungen wichtiger Vorgänge, z. B. aus dem Bauernaufstände
, dem dreißigjährigen Kriege oder aus neuern Kriegen.
Züge aus dem Leben berühmter Wäldner, und ausgezeichneter
Landbeamten und Seelsorger, — die wahren Wol-
täter des Volks. Zigeuner, Freileute genannt, Vagabundenwesen
usw. Kriegswesen und Landesbewaffnung in
früherer Zeit. (Quellen hierzu wären: Volkssagen, die
Morgen- und Abenddämmerung der Geschichte, Legenden;
alte noch nicht gedruckte Chroniken; Lagerbücher; ältere
Polizeigesetze; Zunftordnungen; Kleidervorschriften. [Wann
kamen die verschiedenen Volkstrachten auf? Etwa nach
dem dreißigjährigen Kriege?] Alte Wald- und Jagdord-
nungen, Steuergesetze, Stiftungs-Vergebungsbriefe; alte
Kirchenbücher und Pfarrarchive; Archive der ältern adeligen
Familien.)

4) Altertümer. Vorrömische, nach griechischen
Sagen und Berichten. Celtische, Kömische
oder Heidnische, wie sie der gemeine Mann nennt.
Altdeutsche, die fast einzigen Denkmale der
ersten BewoJiner des Lands und die Repräsentanten
der Uranfänge unserer Kultur.

(Hier bitte ich um Beschreibungen von Grabhügeln,
Opferfelsen [1. Buch Moses, 28. K. 18. V.|, von Sitzen eines
früheren religiösen Kultus, alten Münzen, vom Volke Heiden-
köpflein genannt, von Steinschriften, Waffen, Gefäßen usw.,
die auf dem Walde gefunden wurden; femer um Angaben
über alte Gemälde, Schnitzwerke, Ruinen, Verschanzungen
und Ueberbleibsel jeder Art. Spuren altdeutscher Verschanzungen
, wie sie Tacitus beschreibt, sollen noch vor-


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