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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zhg1992/0149
Johann Georg Weckenmann

düng aller Details«); Schimmelfennig-Riel S.236; Huber, Diss. S. 41, 48-53 und 168 (Christian
, zitiert Quelle); Genzmer, Sigmaringen S. 303/4; Genzmer 1955, S. 29; Huber, Ausst.
S. 16; Kasper, Kunstwanderungen S. 66; Huber 1960, S. 72/73; Weckenmann-Ausst. S. 36ff.

Aufgrund der auffallenden Ähnlichkeiten mit den Nebenaltarfiguren in St. Anna in
Haigerloch wurden die Altarfiguren der Josephskapelle zunächst, zusammen mit dem Benediktinerheiligen
der Hohenzollerischen Landessammlung in Hechingen (Abb. 20, Kat.
Nr. 7A), Weckenmann zugeschrieben. Huber publiziert die Quelle, die sie für Christian
sichert. Eine vergleichende Betrachtung der Christianschen und der Weckenmannschen
Figuren in Kap. 3.5.

16A Grabmal der Fürstin Johanna Katharina Viktoria von Hohenzollern-Montfort in der
Seitenkapelle der Hedinger Kirche in Sigmaringen

Abb. vgl. Genzmer, Sigmaringen Abb. 398.

1759 (Todesjahr der Fürstin)

Grauer Sandstein; Maße 2,60 x 1,50 m. Das Grabmal stammt aus der Kapelle des ehemaligen
Friedhofs am Leopoldplatz.

Literatur: Laur S. 32 (Zuschreibung an Weckenmann); Widmaier S. 35 (Zuschreibung an
Johann Michael Feichtmayr, »doch lassen die Linien und Rundungen den gewohnten
Schwung vermissen«); Schimmelfennig S. 50; Anm. 57 (Zuschreibung an Johann Michael
Feichtmayr, unter Berufung auf eine ungenau belegte Rechnungsnotiz von 1759/60); Genzmer
, Sigmaringen S. 302 (Zuschreibung an J.M.F., unter Verweis auf Schimmelf ennig);
Kasper, Kunstwanderungen S. 65 (J.M.F.).

Eine Zuschreibung des Grabsteins an Weckenmann ist in jedem Falle abzulehnen. Die
Ornamentik ist sehr viel scharfgratiger und präziser als Weckenmanns oft etwas gequollen
wirkende Formen. Der Kopf des bärtigen alten Mannes über dem Totenschädel läßt sich
weder was die Gesichts-, noch was die Haarbildung betrifft, in Weckenmanns Werk einordnen
. Der Putto oberhalb des Wappens wirkt nicht nur selbstverständlicher drapiert, sondern
auch weicher und »fleischlicher« als die meisten Putti Weckenmanns. Dem Gesichtstyp nach
würde er allerdings in den Christian-Feichtmayr-Umkreis passen.

Die Zuschreibung an Johann Michael Feichtmayr - auf die Suche nach der ungenau
belegten Rechnungsnotiz mußte leider verzichtet werden - scheint allerdings mehr als
fragwürdig. Das Epitaph wäre Johann Michael Feichtmayrs einzige Arbeit in Stein!

TRILLFINGEN

17A Kruzifix in der Wendelinskap eile

Abb. Vgl. Genzmer, Hechingen Abb. 506.

Drittes Viertel des 18. Jahrhunderts

Holz, erneuerte Fassung; Höhe des Corpus 0,84 m.

Literatur: Genzmer, Hechingen S. 303; Steim S.25/6.

Das Kruzifix war früher an der südlichen Außenwand der Kapelle angebracht. Seit der
Restaurierung befindet es sich an der Langhauswand in der Kirche. Genzmer vermutete in
dem Kruzifix ein Werk Weckenmanns. Geographisch mag die Zuschreibung naheliegen -
Tailfingen ist ein Nachbarort von Haigerloch -, stilistisch ist sie nicht haltbar. Körpermodellierung
, Gesichts- und Gewandbildung des Trillfinger Kruzifixes sind völlig anders als bei
Weckenmannschen Werken.

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