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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_para1931/0580
516 Zeitschrift für Parapsychologie. 11. Heft. (November 1931.)

49- [Nach dem späteren Kommentar
des Herrn D. — Februar 1929 —
stimmt das: doch hatte er zur Zeit
der Sitzung davon keine Ahnung; in
der Tat hatte der Kunde Differenzen;
D. hat noch keinen Pfennig von ihm
erhallen und wird prozessieren.

/19. Das, was Sie jetzt bearbeiten,
das wird zum Prozeß führen. Thr
Kunde wird nächstens einen Prozeß
haben wegen der Arbeit, die Sie jetzt
haben. Der Vater läßt es Ihnen sagen,
nur damit Sie wissen, daß er Bescheid
weiß über Ihre geschäftlichen Verhältnisse
. Und wenn Sie aufpassen, werden
Sie noch das Honorar bekommen,
bevor der Kunde das Patent verliert.

Das sind fast nur Konkordanzen. Und doch nirgends ein Zwang zur .spiritistischen
These - trotz den vermeintlichen akustisch-visuellen Impressionen
Fords1). Wenn Herr D. an Elisabeth immer nur als an Tante Lieschen denkt,
so ist es natürlich für den nicht deutsch sprechenden Ford bequemer, au
Stelle der für seine Zunge schwierigen Koseform Lieschen, die bei Herrn
D. doch unterbewußt vorhandene Form Elisabeth zu bringen. (Vielleicht hätte
Ford eine englische Tante Lizzi — Lieschen doch gebracht!) Soll ferner
in dem Hin\\ eis auf den kommenden Patentprozeß - - ganz gleich ob Herrn D.s
Beruf als Palentanwalt zum Normalwissen Fords gehörte, oder nichi — eine
Prophelie Fletchers gesehen werden, so steht andererseits nichts im Wege, Ford
selbst ebensogut für einen Hellseher in die Zukunft wie für einen Telepathen zu
halten. Auf die Frage de^ animistischen Hellsehens vermeintlicher Medien
komme ich noch zurück.

5o. Jemand aus der Geisterwelt, der
andauernd hustet, ist hier. Es ist eine
Frau. Spricht \on ihrer Schwester.

5j. Ihre Mutter ist auch Ja, jemand
namens Ulla.

5a. Es ist die Schwester. Der Name
klang wie Vlma.

53. Niels ist auch da.

5/|. Sie haben einen Bruder, der ge-
slorböh ist.

55. Er such? Vdolph.

56. Es fehlt ihm etwas am Hals.

57. Am Kopf.

58. Die Mutter spricht auch von
ihm.

59. Es ist sehr schlecht. Vber das
Sorgen hilft nicht.

l) Man kann hier an die analogen autosuggestiven Visionen der Kristallseher
denken.

3o. [Frau D., die neben ihrem Gatten
sitzt, bezieht das auf ihre Schwester
, die einige Tage bis zu ihrem
Tode ununterbrochen gehustet habe.]

5i. (Ulla war Frau D.s Mutter.)

5**. [Die unter 3o erwähnte Schwester
^on Frau D. hieß Maja.]

53. (Mels ist der Sohn der Maja; er
starb kurz nach seiner Geburt.)

5/j. [Ein Bruder von Frau D. starb
im Dezember 1927.J

55. (Ein lebender Bruder heißt
Adolph.)

56. (Gehirngrippe.)
07. (Stimmt.)

58. (Adolph war der Mutler Lieblingskind
.)

59. [Adolph ist sehr krank.]


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